Hausgemachte Pasta mit dem Philips Pasta Maker – mein einfaches Grundrezept

Mein Philips Pasta Maker Grundrezept ist ideal, wenn ich schnell und unkompliziert frische Pasta zubereiten möchte.

Nach meinem ersten Beitrag im Pasta Corner möchte ich heute die modernere Art meiner Pastaherstellung vorstellen: die Zubereitung mit dem Philips Pasta Maker der 7000 Series.

Ich verwende die Maschine besonders gerne, wenn ich schnell und unkompliziert frische Pasta zubereiten möchte. Sie übernimmt das Vermischen und Kneten des Teiges und presst ihn anschließend direkt durch den gewählten Formeinsatz.

So entstehen in relativ kurzer Zeit frische Nudeln, die sofort gekocht und serviert werden können.

Wie funktioniert der Philips Pasta Maker?

Der Philips Pasta Maker arbeitet mit einem schnellen Pressverfahren.

Die Zutaten werden in die Maschine gegeben, dort miteinander vermischt und anschließend mit Druck durch den eingesetzten Pastaaufsatz gepresst. Je nach verwendeter Form entstehen beispielsweise Spaghetti, breite Nudeln oder andere Pastasorten.

Im Unterschied zu traditionell ausgerolltem Pastateig entsteht dabei kein großer, zusammenhängender Teigball. Die Masse wirkt während der Verarbeitung eher krümelig. Das ist bei dieser Art der Pastaherstellung normal.

Die richtige Flüssigkeitsmenge ist besonders wichtig. Ist der Teig zu feucht, können die Nudeln zusammenkleben. Ist er zu trocken, werden sie möglicherweise brüchig oder lassen sich nicht gleichmäßig pressen.

Mein einfaches Grundrezept

Für meine Pasta verwende ich meistens folgende Zutaten:

Zutaten

  • 500 g Semola oder Hartweizengrieß
  • 2 Eier
  • Wasser bis zu einer Gesamtmenge von 190 ml

Die beiden Eier gebe ich zuerst in den Messbecher. Anschließend fülle ich so viel Wasser dazu, bis Eier und Wasser zusammen 190 ml ergeben.

Das bedeutet: Die Wassermenge kann etwas unterschiedlich sein, da Eier nicht immer gleich groß sind.

Zubereitung

Zuerst gebe ich die 500 g Semola beziehungsweise den Hartweizengrieß in den Behälter der Maschine.

Danach starte ich das entsprechende Programm.

Die vorbereitete Mischung aus Eiern und Wasser gieße ich langsam durch die dafür vorgesehene Öffnung in die laufende Maschine. Dabei sollte die Flüssigkeit nicht auf einmal hinzugegeben werden, sondern möglichst gleichmäßig einfließen.

Die Maschine vermischt die Zutaten und beginnt nach der Knetphase mit dem Pressen der Pasta.

Sobald die Nudeln aus der Form kommen, schneide ich sie in der gewünschten Länge ab. Dabei achte ich darauf, dass sie nicht zu eng übereinanderliegen und nicht miteinander verkleben.

Je nach Form bestäube ich sie bei Bedarf leicht mit Semola.

Frisch schmeckt diese Pasta am besten

Pasta aus dem Philips Pasta Maker eignet sich meiner Erfahrung nach besonders gut für die frische Zubereitung.

Durch das schnelle Pressverfahren hat sie eine andere Struktur als ein traditionell von Hand gekneteter und mit der Nudelmaschine ausgerollter Eiernudelteig.

Ich koche sie deshalb meistens direkt nach der Herstellung.

Frische Pasta benötigt deutlich weniger Kochzeit als getrocknete Nudeln. Die genaue Zeit hängt von der Form und der Dicke ab. Am besten probiert man die Pasta bereits nach wenigen Minuten, damit sie nicht zu weich wird.

Kann man die Pasta auch trocknen?

Grundsätzlich kann die gepresste Pasta auch getrocknet werden. Allerdings benötigt das Trocknen etwas Aufmerksamkeit.

Gerade bei längeren oder dünneren Nudelformen kann es vorkommen, dass die Pasta während des Trocknens oder später bei der Aufbewahrung bricht.

Das bedeutet nicht unbedingt, dass bei der Herstellung etwas falsch gemacht wurde. Die Struktur gepresster Pasta unterscheidet sich von traditionell ausgerolltem Nudelteig, und verschiedene Faktoren können das Ergebnis beeinflussen.

Dazu gehören unter anderem:

  • die verwendete Mehlsorte,
  • die Flüssigkeitsmenge,
  • die Nudelform,
  • die Luftfeuchtigkeit,
  • die Art des Trocknens,
  • und die spätere Aufbewahrung.

Ich habe verschiedene Methoden ausprobiert und dabei einige Erfahrungen gesammelt. Da dieses Thema etwas umfangreicher ist, werde ich dem Trocknen und Aufbewahren von Pasta aus dem Philips Pasta Maker einen eigenen Beitrag widmen.

Mein Fazit

Der Philips Pasta Maker ist für mich eine praktische Möglichkeit, auch im Alltag schnell frische Pasta herzustellen.

Das Grundrezept mit 500 g Semola, zwei Eiern und einer Gesamtflüssigkeitsmenge von 190 ml ist unkompliziert und lässt sich für viele verschiedene Nudelformen verwenden.

Besonders gerne genieße ich diese Pasta frisch, direkt nach der Herstellung. Sie ist schnell zubereitet, vielseitig und eine schöne Grundlage für viele verschiedene Gerichte.

In den nächsten Beiträgen werde ich weitere Formen, Varianten und natürliche Möglichkeiten zum Färben der Pasta zeigen.

Außerdem folgt ein eigener Beitrag über die Frage, wie sich die gepressten Nudeln am besten trocknen lassen und wodurch man vermeiden kann, dass sie zu leicht brechen.

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