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Ungarische Paprika-Grillmarinade für Hähnchen und Gemüse

Diese Paprika-Grillmarinade ist einfach gemacht und passt wunderbar zu Hähnchen, Zucchini, Paprika, Champignons oder Gemüsespießen. Mit ungarischem Paprikapulver, Knoblauch, etwas Senf und Zitronensaft entsteht in wenigen Minuten eine würzige Marinade für sommerliche Grillgerichte.

Der edelsüße Paprika sorgt für Farbe und ein rundes Aroma. Wer es kräftiger mag, ergänzt etwas scharfen Paprika oder mahlt zum Schluss einige scharfe Paprikaflocken darüber.

Zutaten für eine Schüssel Marinade

Ausreichend für etwa 600–800 g Fleisch oder Gemüse:

  • 4 EL neutrales Pflanzenöl oder Olivenöl
  • 2 TL ungarischer Paprika edelsüß
  • ¼–½ TL scharfer Paprika
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
  • ½ TL Salz
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • ½ TL getrockneter Majoran oder Thymian
  • optional: frisch gemahlene scharfe Paprikaflocken

Zubereitung

Öl, Senf und Zitronensaft in einer Schüssel verrühren. Edelsüßen und scharfen Paprika, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Kräuter dazugeben und alles zu einer gleichmäßigen Marinade vermischen.

Hähnchenfleisch oder vorbereitetes Gemüse in die Marinade geben und gründlich darin wenden.

Fleisch sollte mindestens eine Stunde, besser zwei bis drei Stunden, abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Bei Gemüse reichen meist 20 bis 30 Minuten.

Anschließend das Grillgut bei mittlerer Hitze grillen und regelmäßig wenden. Sehr viel überschüssige Marinade vorher leicht abstreifen, damit die Gewürze auf dem heißen Grill nicht zu dunkel werden.

Warum diese Paprika-Grillmarinade so gut zum Sommer passt

Diese Paprika-Grillmarinade bringt Farbe, Würze und ein angenehm rundes Aroma auf den Grillteller. Sie passt nicht nur zu Fleisch, sondern auch sehr gut zu Gemüse und macht sommerliche Grillabende unkompliziert und besonders lecker.

Mild oder scharf – ganz nach Geschmack

Mit dem Szegedi Paprika Duo aus edelsüßem und scharfem Paprikapulver lässt sich die Schärfe der Marinade einfach anpassen.

Für eine familienfreundliche Variante verwendest du hauptsächlich edelsüßen Paprika und nur eine kleine Prise der scharfen Sorte. Wer es feuriger mag, kann den Anteil des scharfen Paprikas vorsichtig erhöhen.

Die scharfen Szegedi Paprikaflocken in der Gewürzmühle eignen sich besonders gut zum abschließenden Würzen. Frisch über das fertig gegrillte Fleisch oder Gemüse gemahlen, bringen sie zusätzliche Schärfe und eine rustikale Paprikanote auf den Teller.

Welche Zutaten passen dazu?

Die Marinade eignet sich unter anderem für:

  • Hähnchenbrust und Hähnchenspieße
  • Schweinenacken oder Grillkoteletts
  • Zucchini und Aubergine
  • Champignons
  • rote und gelbe Paprika
  • Maiskolben
  • Grillkäse oder Tofu

Für bunte Grillspieße kannst du Hähnchenstücke, Paprika, Zucchini und Zwiebeln abwechselnd auf Spieße stecken und gemeinsam marinieren.

Ein kleiner Extra-Tipp

Nach dem Grillen kannst du das fertige Gemüse mit wenigen Tropfen Paprikasamenöl verfeinern. Es sollte nicht den Geschmack der gesamten Marinade überdecken, sondern nur einen zusätzlichen aromatischen Akzent setzen.

Mehr über diese ungarische Spezialität und ihre Verwendungsmöglichkeiten findest du im Beitrag Paprikasamenöl aus Ungarn – aromatisch, vielseitig und besonders.

Du möchtest mehr über die verschiedenen Paprikasorten und ihre Verwendung erfahren? Dann lies auch meinen Beitrag Ungarischer Paprika: Das rote Gold der ungarischen Küche.

Viel Freude beim Grillen und guten Appetit!

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