Mafaldine selber machen mit dem Philips Pastamaker – lang oder kurz geschnitten
Mafaldine selber machen mit dem Philips Pastamaker gehört für mich zu den schönsten Möglichkeiten, eine besondere Pastaform herzustellen. Die gewellten Ränder sehen dekorativ aus und geben den Nudeln eine interessante Struktur.

Für diese Pasta verwende ich meinen cremefarbenen Philips Pastamaker HR2381 und eine Mafaldine-Matrize von MyPasta. Klassische Mafaldine werden normalerweise als längere, gewellte Bandnudeln zubereitet. Ich schneide sie jedoch häufig deutlich kürzer.
Dadurch entsteht eine kleine Wellenpasta, die sehr gut zu einigen ungarischen Gerichten passt, die wir als Familie besonders gern essen.
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Mein Teigrezept für Mafaldine
Für diese Pasta verwende ich dasselbe Grundrezept, das sich bei mir auch für andere Pastamaker-Formen bewährt hat:
- 500 g Semola oder feiner Hartweizengrieß
- 2 Eier
- Wasser
Die beiden Eier gebe ich zuerst in den Messbecher. Danach fülle ich so viel Wasser dazu, bis Eier und Wasser zusammen 190 ml Flüssigkeit ergeben.
Da Eier unterschiedlich groß sein können, ist für mich nicht nur die Menge des Wassers entscheidend, sondern die gesamte Flüssigkeitsmenge.
Meine kurze Variante
Für ungarische Gerichte wie Krumplis tészta oder Káposztás tészta benötige ich keine langen Bandnudeln. Deshalb schneide ich den aus der Matrize kommenden Teig ungefähr auf die Breite der Pasta ab.
So entstehen kleine, gewellte Stücke. Sie erinnern ein wenig an dekorative Nudelflecken oder gerüschte Quadrate.

Für ungarische Gerichte schneide ich meine Mafaldine in kurze, gewellte Stücke.
Diese Variante finde ich besonders praktisch. Die Pasta lässt sich gut portionieren, einfach mit anderen Zutaten vermengen und passt zu den Gerichten, die ich aus Ungarn kenne und liebe.
Rezepte für Krumplis tészta und Káposztás tészta möchte ich später ebenfalls im Pasta Corner veröffentlichen.
Warum diese Form so vielseitig ist
Auch wenn ich Mafaldine gerne kurz schneide, kann man sie natürlich genauso gut als längere Pasta verwenden.
Die gewellten Ränder sehen nicht nur schön aus, sondern geben der Pasta auch Struktur. Dadurch kann sie Saucen gut aufnehmen.
Ich kann sie mir sehr gut vorstellen mit:
- kräftigen Tomatensaucen,
- cremigen Käsesaucen,
- Pilzsaucen,
- Gemüsegerichten,
- Ragù,
- oder einfach mit Butter, Kräutern und etwas Käse.
Je nach Schnittlänge entsteht also praktisch eine ganz andere Pastaform.
Besonders gut zum Trocknen
Ein großer Vorteil dieser Form ist für mich, dass sie sich relativ unkompliziert trocknen lässt.
Die kurzen Stücke liegen nicht so leicht übereinander wie lange Nudeln und lassen sich gut auf einem Tuch oder einem geeigneten Untergrund verteilen.
Auch nach dem Trocknen ist die Form meiner Erfahrung nach recht stabil und nicht besonders empfindlich.
Deshalb eignet sich Mafaldine sehr gut, wenn man nicht nur für eine Mahlzeit, sondern gleich etwas mehr Pasta herstellen möchte.
Ich bereite davon gerne eine größere Menge vor und bewahre einen Teil für später auf.
Die von mir verwendete Mafaldine-Matrize
Meine Mafaldine-Matrize von MyPasta habe ich schon länger und verwende sie mit meinem Philips Pastamaker HR2381.
Mein Philips HR2381 gehört zur früheren Avance Collection und ist neu inzwischen nur noch schwer erhältlich. Aktuelle Philips-Pastamaker kannst du dir hier ansehen:
Für meinen Nudelteig verwende ich feinen Hartweizengrieß beziehungsweise Semola.
Mein Fazit
Mafaldine aus der MyPasta-Matrize ist für mich eine sehr dankbare und vielseitige Form.
Ich mag besonders,
- die hübschen gewellten Ränder,
- die Möglichkeit, sie lang oder kurz zu schneiden,
- ihre Eignung für ungarische Gerichte,
- die gute Aufnahme von Saucen,
- und dass sie sich vergleichsweise einfach trocknen lässt.
Für Krumplis tészta und Káposztás tészta schneide ich sie am liebsten in kurze Stücke. Für andere Gerichte kann sie problemlos länger bleiben.
Gerade weil sie so flexibel ist, lohnt es sich meiner Meinung nach, von dieser Pastaform gleich etwas mehr auf Vorrat herzustellen.
